Dienstag, 29. Dezember 2009

Gute Idee!

Heute, während dem Mittagessen habe ich mit Noa die neue Arbeitssituation bei mir im Büro besprochen. Da eine Mitarbeiterin von uns bis auf weiteres krankgeschrieben ist, bleibt mir nicht viel anderes übrig, als selber in die Hosen zu steigen. Er hat mich gefragt, was ich den am überlegen sein, da ich während des Essens wohl ein wenig "abwesend" war und mir Gedanken gemacht habe, wie man die scho chli prekäre Situation meistern könnte. Ich habe ihm gesagt, ich hätte soviel Arbeit, dass ich nicht wüsste, wo anfangen. Das sei etwa so, wie wenn er soooooviel Hausaufgaben bekäme: 5 Blätter mit Schnürlischrift-Schreiben, 10 Rechenblätter (hinten und vorne!) mit Rechenaufgaben, die er noch nie gemacht habe und er deshalb auch nicht wüsste, wie lösen. Zudem noch 5 Bücher lesen und 3 Arbeitsblätter lösen. "Uuuuffff", das isch aber ächt, ächt sehr viel Arbet", meinte er. Da hatte er hatte eine Super Idee! Ich könnte ja einfach sagen, wir hätten ein Baby bekommen und das Baby hätte alle meine Arbeit aufgegessen!!!

Yeeeaaaahhhh!!!! :-))))

Freitag, 11. Dezember 2009

Alle Jahre wieder

Es ist doch jedes Jahr dasselbe. Vor Weihnachten sind alle gestresst. Der zwischenmenschliche Umgangston lässt zuweilen sehr zu wünschen übrig, die Autofahrer, und nicht nur die, sind agressiv. Alle sind angespannt und irgendwie völlig ab der Rolle. DAS ist genau das, weshalb ich eigentlich Weihnachten nicht mag. Es hat so etwas "scheinheiliges", Falsches an sich. Alle sind gestresst, genervt und wuseln rum und klönen, was sie noch alles bis Weihnachten erledigen müssen. Wartet mal ab, wies nächste Woche vor dem "Countdown" in den Läden und auf den Strassen zu und her geht!! Und dann machts "Wusch", der 24. Dezember ist da und "Päng", alles wird gut; wir machen die Lichter am Weihnachtsbaum an und alle sind wieder relaxt, sitzen um den Baum rum und machen einen auf Friede-Freude-Eierkuchen.... Vergessen (oder verdrängt) die Agressivität, der Stress, das Genervt-Sein.

Da stimmt doch was nicht, oder?!

Dienstag, 8. Dezember 2009

Wie früher

Heute war ich mit meiner Schwester und ihren Kids sowie mit Noa auf dem Eisfeld in der Eishalle in Küssnacht am Rigi. Es hat irre Spass gemacht! Und ich musste und durfte feststellen, dass alles noch beim Alten ist. Unabhängig von der Eishalle und der Tatsache, dass mein letzter Eishallenbesuch über 20 Jahre her ist:

-Die Kabinen sind immer noch so versifft wie früher
-Auch der "Duft" von vor sich hin möttelnden alten Socken, Schweiss-Hemden und Pflotschnassen Handschuhen ist immer noch da
-Im Restaurant an der Kasse die obligaten Kägifret und der Orangen-Punsch inklusive Duft von ranzigem Pommes Frites-Oel
-Die Erleichterung, nach gedrehten Runden die gemieteten und an den Schiehbeinen drückenden Schlittschuhe abziehen zu können
-Da war sogar ein Mann mit Schnauz und VoKuHiLa, die Hände in den Hosentaschen und O-Beinen, der "ganz cool" und lässig seine Runden drehte (Echt wie früher!!!)

Mich hats auf den A.... geschmissen und jetzt hab ich für die nächsten paar Tage auf der linken Füdlibagge eine schöne blaue Erinnerung an den heutigen Tag. Aber Spass hats trotzdem gemacht!!

Samstag, 5. Dezember 2009

Chlaus

Es ist dieses Jahr wohl das letztemal, dass Noa an den Samichlaus glaubt. Das stimmt mich natürlich ein wenig traurig, gehört jedoch zum "Erwachsen-Werden" dazu. Schritt für Schritt werden die Kinder älter, grösser, selbständiger und frecher. Nun ist es an mir/uns, ihn langsam seinen eigenen Weg zu gehen. Sniff...
Andererseits bekommen auch wir Schritt für Schritt unsere "Selbständigkeit" wieder. Wir können ihn auch langsam mal eine halbe Stunde allein zuhause lassen, ihn am Sonntag alleine Zopf und Gipfeli beim Beck holen lassen und auch mal verlangen, dass er sein Zimmer aufräumt und staubsaugt. Tja; jede Medaille hat zwei Seiten...