Freitag, 25. Februar 2011

Tag 6, 62Kg

Sooodeli, so langsam wirds hart. Da wir die ersten zwei Wochen gänzlich ohne Fett kochen, hängen mir die pochierten Pouletbrüstli langsam zum Hals raus. Noch eine Woche ohne Fett.... Nachher wirds dann schon besser, nehme ich an. Da hat man auch mehr Möglichkeiten um die Speisen zuzubereiten. Gestern Abend habe ich meinen 2 Jungs Pizza gemacht. Hmmmmmm!!! Dieser Duft! Ich habe mir einen leckeren Bohnensalat (mit Aceto Balsamico, OHNE Oel!) mit gedämpften Cherrytomaten gemacht. Jaja, man freut sich an den kleinen Dingen des Lebens! ;-)

Befinden: gut. Die Haut ist schöner, das kommt wohl vom 2 Liter getrunkenem Wasser täglich. Aja, noch was ist anders: die Träume. Ich habe lustige, komische Träume. Schlafen tu ich wie ein Murmeltier. (Davide schnarcht zur Zeit nicht, oder ich schlafe zu tief ums zu hören!)

Donnerstag, 24. Februar 2011

Tag 5, 62kg

Juhuii! 300g näher zu meiner Traumjeans! Gestern abend gabs mit Feta überbackenes Gemüse. Jammi! Ist total lecker, obwohl es nicht so tönt. Nun köcheln grad weisse Bohnen vor sich hin. Als nächstes sind dann mal Kichererbsen dran, entdeckt zu werden. Diese Ernährungsumstellung hat den Vorteil, dass man sich an Nahrungsmittel heranwagt, die man sonst nicht einmal anblinzeln würde.

Befinden: sehr gut. Wieder ohne Schmerzen eingeschlafen. :-)

Mittwoch, 23. Februar 2011

Tag 4, 62,3kg

Es ist schon ungewohnt, zum Frühstück vermanschte Avocado mit Zitronensaft, Gurkenrädli und Salz auf Roggenvollkornbrot zu essen. Aber gar nicht schlecht! Wirklich! Einfach ein wenig ungewohnt. Mittlerweile trink ich sogar den Kaffee schwarz. Die ganze Sache steht und fällt natürlich mit einer guten Planung. Aber das kriege ich schon hin. Und noch was stell ich fest: man muss es wirklich, wirklich wollen. Sonst hält man die ganze Ernährungsumstellung nicht durch. Aber ich will ja auch wirklich. :-)

Befinden: Gut. Fühle mich fit und weniger müde. Gestern abend bin ich zum erstenmal seit Monaten ohne Bein- oder Rückenschmerzen eingeschlafen. Ob das wirklich von der Umstellung kommt?!

Dienstag, 22. Februar 2011

Tag 3, 61,8kg

Heute trete ich in die zweite, sogenannte "strenge Umstellungsphase" ein. Folgende 8 Regeln gelten ab heute:

1. Nur 3 Mahlzeiten pro Tag, genau der Menge meines Planes entsprechend.
2. 5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten.
3. Eine Mahlzeit soll nicht länger als 60 Minuten dauern.
4. Jede Mahlzeit zuerst mit einem oder zwei Bissen Eiweissportion beginnen.
5. Pro MZ nur eine Art Eiweiss, jedoch zu jeder der 3 MZ eine ander Eiweissorte.
6. Nach 21.00 Uhr nix mehr.
7. Ueber den Tag verteilt mind. 2 Liter Wasser trinken.
8. Das Obst zum Ende der Mahlzeit essen und täglich einen Apfel.

Gestern gabs also zum Zmorge geraffelten Apfel mit 6 Teelöffel Mandelade. Falls jemand "Mandelade" nicht kennt: das ist geriebene Mandeln, dient auch zur natürlichen Süssung, anstatt Honig. Es war lecker! Vorallem nach meinem Kartoffeltag. :-)
Ich muss halt irgendwie geschickt versuchen, meine Mahlzeiten optimal denjenigen von Noa anzupassen. In der zweiten Phase wird ohne Oel, Zucker und Kohlehydrate gekocht. Bis jetzt bin ich immer noch motiviert. Haha, es ist ja auch erst der Anfang...

Befinden: leichtes Kopfweh und ein wenig müde. Und zum Znacht hatte ich Lust auf ein Stücklein Käse. Die Müdigkeit kommt aber eher vom Geschnarche von Davide. ;-)

Montag, 21. Februar 2011

Tag 2, 61,9Kg

Uebrigens schreibe ich immer "einen Tag danach" meine Erlebnisse auf. Also, gestern war echt hart. Eigentlich wollte ich einen Reis-Tag machen. Ich hatte den Vollkorn-Reis im Laden in meiner Hand und ich dachte auch, ich hätte ihn in den Einkaufswagen gelegt... Tja, zuviel gedacht. In einer geistigen Umnachtung muss ich das Pack wohl einfach wieder in das Regal gestellt haben. Gestern früh wollte ich also den nicht vorhandenen Reis kochen und bin dann halt notgedrungen auf Kartoffeln umgestiegen. Erlaubt wäre eine Menge von 1,5kg, verteilt auf 3 Mahlzeiten pro Tag. So sitze ich also Morgens um 9 vor meinen trockenen, nur mit Kräutern gewürzten Härdöpfel und krieg sie fast nicht runter. Würg!! Statt 500gr hab ich nur etwa knapp 300gr runtergewürgt. Zum Mittagessen hatte ich überhaupt keinen Hunger, was mich veranlasst hat, nix zu essen. Dafür hab ich zum Znacht, mit Hilfe von klitzekleinen Mengen Apfelmus, nochmals etwa knapp 300gr geschafft. Immerhin.
Befinden: Gut, am frühen nachmittag ein wenig wackelig auf den Beinen aber nachher wars kein Problem mehr. Ein wenig Kopfweh.

Sonntag, 20. Februar 2011

Tag 1, 63,4 Kilo

Ich befinde mich in der sogenannten "ersten Phase". Der Körper soll sich während zwei Tagen schonend auf die kommende Ernährungsumstellung vorbereiten. Konkret heisst das für mich, einen Tag nur Obst (1 Kilo) essen, verteilt auf drei Mahlzeiten. Tönt locker. Während meine zwei Liebsten ihren Sonntags-Zopf mit Butter und Honig bestreichen, esse ich eine Orange. Zum Glück ist das Morgenessen für mich nicht so wichtig; die Orange ist also kein Problem für mich. Zum Mittagessen esse ich eine Avocado. Geht auch noch. Zum Znacht gibts einen Apfel, eine Birne und 150 Gramm Melonen-Gemisch. Alles halb so wild. Die abführende Tablette, die ich etwa um 12 Uhr einwerfe, zeigt ihre erste Wirkung erst um 10 Uhr Abends... Und lässt mich noch drei weitere Male morgens zwischen 3 und 4 Uhr aufstehen. :-(

Donnerstag, 17. Februar 2011

Kampfgewicht

Es reicht. Mein Kampfgewicht ist definitiv erreicht. 64,9 Kilo bei einer Grösse von 1,75m. Meinen BMI kenn ich nicht und ich weiss auch nicht, wie man den ausrechnet, ist auch nicht so wichtig. Ich fühle mich zur Zeit nicht mehr wohl. Und nun soll mein Kampfgewicht meinem Wunschgewicht weichen. Es ist ja nicht so, dass ich kugelrund bin, aber hier ein Rügeli und da ein Speckli zuviel, das ergibt dann halt eben die rund 7-8 Kilos overloaded. Ab Samstag startet die "Kampfansage", unterteilt in 3 Phasen. Ich werde Euch täglich über den Verlauf informieren. :-)